Veranstaltungen

Bei der Veranstaltung werden die im Rahmen der ÖREK-Partnerschaft erarbeiteten Ergebnisse und Empfehlungen zur Stärkung von Orts- und Stadtkernen präsentiert. Dabei sollen auch Praxisbeispiele vorgestellt und Umsetzungsperspektiven mit VertreterInnen aller Gebietskörperschaften und der regionalen Ebene diskutiert werden.

„München? Da war ich schon.“ Ja, aber kennen Sie auch die jüngsten Stadtentwicklungsgebiete auf dem Gelände ehemaliger Kasernen, die mehrheitlich von Baugruppen getragen werden? Wissen Sie konkret, wie München mit seinem Modell der „Sozialgerechten Bodennutzung“ der Baulandspekulation zu Leibe rückt, mit welch pragmatischem Zugang es leistbares Wohnen fördert – und wie es mittels Gewerbehöfe eine kleinteilige Nutzungsdurchmischung im dichtbebauten Stadtgebiet zustande bringt? Und glauben Sie, dass die bayerische Landeshauptstadt dem Autoverkehr ähnlich halbherzig begegnet wie die meisten österreichischen Städte? Nein? Dann laden wir Sie ein, im Herbst an der zehnten Architektour mit Stadtplaner Reinhard Seiß teilzunehmen.

Die Hans-Hollein-Projektstipendien im Bereich Architektur und Design sind zu Ehren des verdienstvollen österreichischen Architekten eingerichtet worden und werden jüngeren Architektinnen und Architekten beziehungsweise Designerinnen und Designern zuerkannt, deren Werk sich durch einen besonderen Grad an Originalität und eine außergewöhnlich innovative Komponente auszeichnet.

Fassadenlesen mit Klaus-Jürgen Bauer

Besichtigung, Architekturtage

Bei einem Spaziergang durch die Kleinstadt Oberpullendorf werden die unterschiedlichen Aspekte des klimagerechten Bauens – aus verschieden Epochen – gemeinsam analysieren.

Klimagerechtes Bauen

Exkursion, Architekturtage

Die Busexkursion führt uns dieses Jahr zum Meierhofstadl nach Rohrbach sowie zum Weingut Weninger nach Horitschon. Weiters besuchen wird das mit dem Preis „Das beste Haus“ prämierte Projekt „A house for a winemaker“ von Architekt Martin Mostböck.

1993-2018 | 25 Jahre Baukulturvermittlung im Burgenland

Buchpräsentation, Architekturtage, Vorträge/Diskurse

Zum 25-jährigen Bestehens des Vereines Architektur Raumburgenland wurde 2018 eine umfangreiche Publikation erstellt die die letzten 25 Jahre der Baukulturvermittlungsarbeit im Burgenland umfassend dokumentiert. Dabei wurden jedoch nicht die Bauwerke der Region, sondern vielmehr die unterschiedlichen Aspekte und Erfahrungen der Baukulturvermittlung aufgezeigt. Waren es Ausstellungen, Exkursionen oder Kooperationen mit unseren Nachbarregionen in Ungarn oder der Slowakei die nachhaltig die Vermittlung geprägt haben oder die Institutionalisierung des Architekturpreises des Landes Burgenlands, der auf Initiative des Vereins geschaffen wurde.

Klimagerechtes Leben in Kleinstädten

Diskussion, Architekturtage, Vorträge/Diskurse

Welche klimatischen Auswirkungen haben Architektur und Raumplanung auf die Entwicklung von Kleinstädten? In einer Podiumsdiskussion diskutieren Experten gemeinsam mit dem Publikum über klimarelevante Aspekte des Lebens in Kleinstädten.

Der ARB startete bereits 2017 sein Programm STINFORM. Dieses Abkürzung bedeutet: Small Towns in the Former Habsburgian Monarchy. An urbanistic research programm by Architektur Raumburgenland. Im Rahmen der Architekturtage werden drei vom ARB zum Leben in Kleinstädten produzierte Kurzfilme präsentiert.

Global-Lokal | Moderne Iranische Architektur

Schlußveranstaltung, Architekturtage, Ausstellungen, Specials

Der Iran mit seinen fast 80 Millionen Einwohnern und seiner jahrtausendealten Geschichte ist heute mehr denn je Schauplatz gewaltiger kultureller und politischer Spannungen und Veränderungen. Gesellschaftspolitisch gesehen besteht ein ausgeprägtes Spannungsverhältnis zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen tradiertem Erbe und modernen, zeitgemäßen Aufgabenstellungen, die es zu bewältigen gilt.

Holz am See

Sonstiges

Der Österreichische Segel-Verband lädt mit seinen Projektpartnern Liechtenstein-Holz, Sihga, Seca und Zimmerei Mock zu einem Infoabend in das Bundesleistungszentrum Segeln und Surfen nach Neusiedl am See ein. Neben dem direkten Vorher/Nachher-Vergleich werden ein Fachvortrag der Holzforschung Austria und ein Erfahrungsbericht des Segel-Verbandes einen tiefen Einblick in den richtigen Einsatz und die fachmännische Verarbeitung von Holz im Außenbereich geben. Mehr Informationen und die Anmeldung finden sie unter Downloads.

Einreichfähig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten. Bewertet werden architektonische Qualität und Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung wird im Sinne der Klima- und Energiestrategie #mission2030 vorausgesetzt. Zusätzlich zu Staatspreisen in den Kategorien Sanierung und Neubau kann die Jury einen Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung vergeben.

Der ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND trauert um FRIEDRICH ACHLEITNER (1930 - 2019). Achleitner war Dichter, Architekt und Hochschullehrer. Er war der Doyen der jüngeren, österreichischen Architekturgeschichte. Achleitner war zeitlebens eng mit dem Burgenland verbunden, jahrzehntelang bewohnte er in den Sommermonaten sein schönes Ferienhaus im Burgenland. Alles, was wir über Architektur im 20. Jahrhundert im Burgenland wissen, wissen wir von ihm.

Furniture Showroom, Bonsar Architects

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung wurde im Wintersemester 2018/2019 unter der Leitung von Gastprofessorin Dr. Negar Hakim und Dr. Ulrike Herbig am Institut für Baugeschichte und Bauforschung an der Technischen Universität Wien die architekturgeschichtliche Entwicklung des Iran von den 1920er-Jahren bis heute im kulturhistorischen Kontext untersucht. Der Verein Architektur Raumburgenland präsentiert nun die Ergebnisse dieser Lehrveranstaltung und gibt einen Überblick über die Stationen moderner Architektur im Iran.

Turn On

Sonstiges

Architektur bedeutet im Rahmen von TURN ON letztlich immer „Baukultur“. Das heißt, die funktionellen Anforderungen einer Bauaufgabe werden erfüllt, diese wird aber auch im kulturellen Sinn interpretiert. Das Haus schützt vor Regen, Wind und Kälte – und es vermittelt Geborgenheit und hat Atmosphäre, es ist ein ästhetisches Konstrukt. Es dient im besten Fall nicht nur lebensnotwendigen Zwecken, sondern ermöglicht auch ein besseres Leben.

Sammlung von künstlerischen bzw. berufspraktischen Erfahrungen in einem kleineren, aber bereits renommierten Architekturbüro bzw. einer Einrichtung auf dem Gebiet der Baukultur im Ausland. Der Begriff „Baukultur“ wird als Sammelbezeichnung für die gestaltete Umwelt verstanden und umfasst neben Gebäuden, insbesondere auch den Freiraum, Energieeffizienz, Raum- und Stadtplanung sowie die für die Entstehung von Baukultur relevanten Prozesse, etwa partizipative Verfahren. Die Intention des TISCHE-Programms ist es, jungen Architektinnen und Architekten unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung die Gelegenheit zu geben, in einem kleineren, innovativen Architekturbüro bzw. in einer Institution im Ausland mit bereits gewissem internationalem Bekanntheitsgrad entsprechende künstlerische und berufliche Erfahrungen zu sammeln

Die „Margarete Schütte-Lihotzky-Projektstipendien" sind zu Ehren der verdienstvollen österreichischen Architektin anlässlich ihres 100. Geburtstages eingerichtet worden, um Projekte im Bereich der Architektur bzw. Stadtplanung mit Schwerpunkt auf experimentelle Ansätze im Hinblick auf soziale Verbesserungen bzw. im Zusammenhang mit der Dynamik aktueller gesellschaftlicher Veränderungen durchführen zu können. Erwünscht sind Kooperationen mit Institutionen im internationalen Kontext, wie Planungsabteilungen, beispielhafte Projektträger, Bibliotheken, Archive, Universitäts-/Hochschulinstitute u. ä.

In der burgenländischen Kleinstadt Mattersburg hat sich in den letzten zwanzig Jahren - ähnlich wie in vielen Städten Europas - eine Shopping City samt Kinocenter am Stadtrand angesiedelt. Die raumplanerischen Folgen solcher Ansiedlungen, und deren architektonischen Besonderheiten werden Inhalt einer ca. einstündigen Führung/ Diskussion mit Klaus-Jürgen Bauer (Architekt) und Heinz Gerbl (Landschaftsarchitekt) sein.

Bogdan Bogdanovic - Architekt, Urbanist, surrealistischer Künstler und Literat, Hochschulprofessor sowie ehemaliger Bürgermeister von Belgrad - schuf von den 1950ern bis in die 1980er Jahre 20 Denkmäler gegen Krieg und Vernichtung, verteilt über das ganze ehemalige Jugoslawien. Das filmische Portait sieben ausgewählter Denkmäler - vom Memorial am jüdischen Friedhof der serbischen Hauptstadt Belgrad über die ‚Stadt der Toten‘ im bosnisch-herzegowinischen Mostar bis hin zum wohl bekanntesten Monument, jenem im ehemaligen Vernichtungslager im kroatischen Jasenovac - will zum Einen das bislang nicht dokumentierte architektonische Werk von Bogdan Bogdanovic in das öffentliche Bewusstsein Mitteleuropas zurückführen.

Stinform | Kapuvar (HU)

Filmvorführung

Der ARB startete im Jahr 2017 ein neues Programm namens STINFORM. Diese Abkürzung bedeutet: Small Towns in the Former Habsburgian Monarchy. An Urbanistik research programm by Architektur Raumburgenland. In Zeiten extrem hoher Bauproduktion bei gleichzeitig zunehmenden Leerständen und Verödungen in den Ortskernen wird ein neuer Blick auf die Potentiale dieser historischen Kleinstädte wichtiger.

Den ländlichen Raum könnte man als Blaupause für den Begriff Heimat bezeichnen. Die schöne Landschaft, das ländliche Brauchtum gelten als der Inbegriff des traditionell Vertrauten. Während das Landleben als Idylle dargestellt wird, ist es durch Landflucht, Braindrain, Zersiedelung, teure Infrastruktur und Niedergang der Nahversorgung in seinem ökonomischen Überleben gefährdet. Die Frage, die sich hier stellt, lautet: Können wir uns das Land als Lebensraum überhaut noch leisten?

Kommende Woche findet unter dem Titel "Ein Blick zurück, ein Schritt voraus." die öffentliche Präsentation von Entwürfen Studierender zur ehemaligen PÄDAK im Wolfgarten statt. Die Entwürfe sind im Rahmen der Lehrveranstaltung Großes Entwerfen am Institut für Denkmalpflege und Bauen im Bestand der TU Wien entstanden. Im Anschluss an die Präsentation findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.