Wer war Fritz Reichl - Eine Spurensuche

Eröffnung: Mag. Thomas Steiner, Bürgermeister der Stadtgemeinde Eisenstadt - Zur Ausstellung: Kurator Dr. Klaus-Jürgen Bauer, Architekt - Architekturgalerie Raumburgenland Contemporary; Pfarrgasse 16/1; A-7000 Eisenstadt; Freier Eintritt - Fritz Reichl war eine Art shooting star der damaligen Architekturszene Ostösterreichs. Er war blendend vernetzt und in allen wesentlichen Institutionen wie dem Künstlerhaus oder der Ingenieur-Kammer engagiert tätig. Reichl beteiligte sich erfolgreich an wichtigen, nationalen Wettbewerben wie dem Neubau des burgenländischen Landhauses in Eisenstadt. Sein Beamtenwohnhaus in Eisenstadt zählt bis heute zu den besten, architektonischen Werken der Landeshauptstadt. Im Alter von 37 Jahren gewann Fritz Reichl den Wettbewerb für die Neugestaltung des Justizpalastes.

25 Jahre nach Ausbruch der Jugoslawien‐Kriege führt der Stadtplaner und Filmemacher Reinhard Seiß zu den einzigartigen Memorialbauten des 2010 in Wien verstorbenen Architekten Bogdan Bogdanović. Im Mittelpunkt stehen die großmaßstäblichen Gedenkstätten für die Opfer von Krieg, Terror und Vernichtung, die der Belgrader Universalkünstler von den 50er bis in die 80er Jahre als Bestandteile ganzer Land Art‐Projekte schuf, sowie deren Einbettung in die Geschichte und Kultur des einstigen Vielvölkerstaats. Daneben lernen die Teilnehmer auf der viertägigen Reise der Arch+Ing‐Akademie aber auch Bogdanovićs Heimatstadt und seine Literatur kennen.

ArchOnTour

Neben der 57. Kunstbiennale in Venedig und der documenta 14 in Kassel und Athen reiht sich die noch weitgehend unentdeckte Folkestone Triennale selbstbewusst in die Reihe der großen Kunstevents des Jahres 2017 ein. Mit "double edge" wählte ihr Kurator Lewis Biggs einen Titel, der vielversprechend doppeldeutig zu verstehen ist. Im Rahmen einer Sonderführung stellt er das Konzept der diesjährigen Folkestone Triennale und Höhepunkte des Programms vor.

Bei seiner neunten Auslandsexkursion für die Arch+Ing-Akademie führt Stadtplaner Reinhard Seiß dieses Jahr durch Schweden. Im Zentrum steht die aktuelle Entwicklung Stockholms, das das ehrgeizige Ziel verfolgt, bis 2040 CO2-neutral zu sein – wofür auch Architektur, Stadterneuerung, Stadterweiterung und Verkehrsplanung ihren Beitrag zu leisten haben. Die Universitätsstadt Linköping wiederum präsentiert sich als Zukunftslabor für „Social Planning“ und demonstriert im Rahmen einer Internationalen Bauausstellung im September soziale, aber auch ökologische oder energetische Innovationen in einem eigens errichteten, modellhaften Quartier.

Hochhaus in Eisenstadt

Der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days. Dieser wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September bundesweit statt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, dieseserlebbar zu machen und Interesse für die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege zu wecken.

Der Dombezirk

Österreich war 1995 war erstmals mit neun oberösterreichischen Programmpunkten bei dieser europäischen Idee vertreten. Eine österreichweite Beteiligung erfolgte ab 1998 - zunächst allerdings noch ohne Generalthema. 1999 wurde der Tag des Denkmals zum ersten Mal bundesweit unter dem Motto „Kirchliche Denkmalpflege in Österreich“ veranstaltet und konnte an seinem Start bereits über 20.000 BesucherInnen verzeichnen. Das Publikumsinteresse für den Tag des Denkmals steigt kontinuierlich und viele nutzen Jahr für Jahr diese Gelegenheit, ihre eigene kulturelle Umwelt unter einem anderen Blickwinkel kennen zu lernen und die eine oder andere neuen Erkenntnis darüber mit nach Hause zu nehmen.

Künstler haben seit langem eine tiefe Affinität zum Burgenland entwickelt. Sie kommen her, bauen hier Häuser, verwurzeln sich mit der Landschaft, schaffen Werke. Der ARB hat sich daher vorgenommen, Künstlern und ihren Häusern im Burgenland eine Plattform zu bieten. Künstlerhäuser sind immer einmalig, richtungsweisend, ungewöhnlich. Sie bereichern das gewöhnliche Bauen durch bislang ungedachte Möglichkeiten. Unsere erste Publikation über KÜNSTLERHÄUSER ist Carl Pruscha gewidmet, einem der bedeutendsten Architekten unserer Zeit. Carl Pruscha hat vor langer Zeit eine Schlossruine aus der Spätrenaissance in Gattendorf erworben und zu einem außergewöhnlichen und zeitlosen Objekt umgebaut, in einer unglaublichen Einheit aus Alt und Neu, Interieur und Kunst, Gebäuden und Gärten. Zur Publikation gibt es im Frühjahr 2017 eine Exkursion zum Schloss in Gattendorf. (Text: Klaus-Jürgen Bauer)

Der Architekt und Designer Martin Mostböck entwirft Möbel, Häuser, Geschäftseinrichtungen, Interieurs, Objekte des Alltags und ist ein Grenzgänger zwischen den Disziplinen. Mostböck entsagt oberflächlichem Styling, er geht den Dingen mit seinen Entwürfen auf den Grund. Dabei sucht und findet er das Authentische. Seine Herangehensweise in Sachen Design vergleicht er mit jener eines Konstrukteurs, der Ideen aufspürt, die er für andere Menschen nicht nur sichtbar, sondern auch fühlbar machen will. Architektur bedeutet für ihn eine gemeinsame Reise, an deren Endpunkt alle beglückt sind, und er vergleicht das Planen eines Hauses mit der Arbeit an einem Maßanzug. Dabei muss der Architekt die Gedanken seines Auftraggebers lesen können. Nur auf diese Weise entsteht ein Objekt mit Seele.

Fritz Reichl war eine Art shooting star der damaligen Architekturszene Ostösterreichs. Er war blendend vernetzt und in allen wesentlichen Institutionen wie dem Künstlerhaus oder der Ingenieur-Kammer engagiert tätig. Reichl beteiligte sich erfolgreich an wichtigen, nationalen Wettbewerben wie dem Neubau des burgenländischen Landhauses in Eisenstadt. Sein Beamtenwohnhaus in Eisenstadt zählt bis heute zu den besten, architektonischen Werken der Landeshauptstadt. Im Alter von 37 Jahren gewann Fritz Reichl den Wettbewerb für die Neugestaltung des Justizpalastes.

Das Burgenland verfügt über eine Reihe von traditionellen und auch innovativen Baumaterialien, die nicht zuletzt das Bild der gebauten Umwelt mitprägen. Von Sandsteinen über Schotter bis hin zu gepressten Schilfplatten besteht das Spektrum von Baumaterialien, die aus aus lokalen Ressourcen gewonnen werden. Auch Designmöbel und Beleuchtungen aus dem burgenländischen Umfeld sollen ihre Plattform bekommen. Beispiele und gelungene Detaillösungen sowie praktische Anschauungsobjekte der vielfältigen Materialien sollen Interessierten ein Spektrum abseits der industriellen Normen aufzeigen.

Häuser der Architektur
Haus der Architektur:

Bibongo. Die Kinderstadt 2017

Kinderworkshop

Ziel der KINDERSTADT ist es, Kinder aus freien Stücken zu eigenständigem, selbstverantwortlichem Tun anzuregen und Partizipation und Demokratiebewusstsein zu erlernen. In einem einwöchigen urbanen Simulationsspiel können Kinder unter Betreuung von Fachleuten ihre eigene Stadt, Politik, Medien, Kultu…

Haus der Architektur:

Start-up Special: Breaking news – Wir starten ...

Diskussion

Beim speziellen Themenabend im Rahmen der Reihe Start-up mit dem Titel "Breaking news – Wir starten ..." diskutieren VertreterInnen von Studio Magic Graz, ARS ATELIE Prishtina sowie die beiden Architektinnen von Häfele Nuler Architektur Wien über erste Gehversuche in der Welt der Architektur.

Initiative Architektur:

technical views – to Fischer von Erlach

Ausstellung

Im Projekt „technical views – to Fischer von Erlach“ untersuchten die SchülerInnen unter Einsatz technischer Hilfsmittel ausgewählte Aspekte des barocken Kirchenraums und setzten ihre Wahrnehmungsperspektiven in Filmkollagen um. In den Konzepten wurden jeweils barocke Themenstellungen mit auf Techn…

afo architekturforum oberösterreich:

Wohin, wenn sich die Welt verändert?

Bauworkshop und Ausstellung

Eröffnung I Freitag I 7. Juli 2017 I 19.00 Uhr (im Zuge des Sommerfests des mkh) Gleichenfeier 29. Juli 2017, 19 Uhr Ausstellungsdauer: 8. Juli bis 3. September 2017 | Mi – So, 15 – 19 Uhr Das Baulabor lädt zum Mitbauen ein 4. – 11. Juli 2017 Daniel Leidenfrost und Katja Jacob 12. – 19. Juli 2017 V…

Haus der Architektur:

HDA-Schreibwerkstatt – Schreiben über Architektur

Workshop

Es gibt kein Rezept, um über Architektur zu schreiben und Projektbeschreibungen, Kritiken, Reportagen und Interviews sind so verschieden wie ihre VerfasserInnen. Dennoch gibt es theoretisches Wissen sowie praktische Grundtechniken und -regeln, die in der Schreibwerkstatt vermittelt werden und den Ei…

aut. architektur und tirol:

snøhetta: relations

ausstellung

Eine für die Räume des aut konzipierte Ausstellung des international tätigen Architekturbüros Snøhetta mit einer „sozialen Landschaft“ als zentralem Element.

aut. architektur und tirol:

einfach alltäglich

Eine Dokumentation der 138 Beiträge zur gleichnamigen Ausstellung, die 2017 im aut. architektur und tirol gezeigt wurde. Preis: Euro 19,00 (für aut: Mitglieder Euro 15,00) zuzüglich Versandspesen

Österreichische Gesellschaft für Architektur:

ÖGFA_Büchersalon: Easy Reader* - UM BAU 29

Buchpräsentation und Diskussion, ÖGFA_Schwerpunkt 2017

Österreichische Gesellschaft für Architektur:

Anne-Julchen Bernhardt, Jörg Leeser, Köln: Jetzt! Architektur als kulturkritisches Werkzeug

ÖGFA_Schwerpunkt 2017, Vortrag

Österreichische Gesellschaft für Architektur:

ÖGFA_Exkursion: Stift Altenburg

ÖGFA_Schwerpunkt 2017, Exkursion

Initiative Architektur:

SECTIONS – burkhalter sumi Zürich

Ausstellung

Raumhohe, eng gehängte Fahnen bilden die prägenden Elemente der Ausstellung. Sie sind mit Gebäudeschnitten im Maßstab 1:10 bedruckt und erzeugen, zusammen mit den rückseitigen Fotos, eine räumliche Dichte.

vai:

Ausgezeichnete Lebensräume

Ausstellung

Die Ausstellung der Bauherrenpreisträger|innen und Nominierungen zeigt einen Querschnitt herausragender zeitgenössischer Architektur in Österreich.

aut. architektur und tirol:

auszeichnung des landes tirol für neues bauen 2016

Eine Dokumentation sämtlicher bei der „Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen 2016“ prämierter Bauten. Innsbruck 2016, 24 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, 21 x 29,7 cm, gratis (Portospesen)