Einreichfähig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten. Bewertet werden architektonische Qualität und Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Eine möglichst CO2-neutrale Wärmeversorgung wird im Sinne der Klima- und Energiestrategie #mission2030 vorausgesetzt. Zusätzlich zu Staatspreisen in den Kategorien Sanierung und Neubau kann die Jury einen Sonderpreis ENSEMBLE / urbane Raumbildung und Vernetzung vergeben.

Der ARCHITEKTUR RAUMBURGENLAND trauert um FRIEDRICH ACHLEITNER (1930 - 2019). Achleitner war Dichter, Architekt und Hochschullehrer. Er war der Doyen der jüngeren, österreichischen Architekturgeschichte. Achleitner war zeitlebens eng mit dem Burgenland verbunden, jahrzehntelang bewohnte er in den Sommermonaten sein schönes Ferienhaus im Burgenland. Alles, was wir über Architektur im 20. Jahrhundert im Burgenland wissen, wissen wir von ihm.

Furniture Showroom, Bonsar Architects

Im Rahmen einer Lehrveranstaltung wurde im Wintersemester 2018/2019 unter der Leitung von Gastprofessorin Dr. Negar Hakim und Dr. Ulrike Herbig am Institut für Baugeschichte und Bauforschung an der Technischen Universität Wien die architekturgeschichtliche Entwicklung des Iran von den 1920er-Jahren bis heute im kulturhistorischen Kontext untersucht. Der Verein Architektur Raumburgenland präsentiert nun die Ergebnisse dieser Lehrveranstaltung und gibt einen Überblick über die Stationen moderner Architektur im Iran.

Turn On

Sonstiges

Architektur bedeutet im Rahmen von TURN ON letztlich immer „Baukultur“. Das heißt, die funktionellen Anforderungen einer Bauaufgabe werden erfüllt, diese wird aber auch im kulturellen Sinn interpretiert. Das Haus schützt vor Regen, Wind und Kälte – und es vermittelt Geborgenheit und hat Atmosphäre, es ist ein ästhetisches Konstrukt. Es dient im besten Fall nicht nur lebensnotwendigen Zwecken, sondern ermöglicht auch ein besseres Leben.

Sammlung von künstlerischen bzw. berufspraktischen Erfahrungen in einem kleineren, aber bereits renommierten Architekturbüro bzw. einer Einrichtung auf dem Gebiet der Baukultur im Ausland. Der Begriff „Baukultur“ wird als Sammelbezeichnung für die gestaltete Umwelt verstanden und umfasst neben Gebäuden, insbesondere auch den Freiraum, Energieeffizienz, Raum- und Stadtplanung sowie die für die Entstehung von Baukultur relevanten Prozesse, etwa partizipative Verfahren. Die Intention des TISCHE-Programms ist es, jungen Architektinnen und Architekten unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung die Gelegenheit zu geben, in einem kleineren, innovativen Architekturbüro bzw. in einer Institution im Ausland mit bereits gewissem internationalem Bekanntheitsgrad entsprechende künstlerische und berufliche Erfahrungen zu sammeln

Die „Margarete Schütte-Lihotzky-Projektstipendien" sind zu Ehren der verdienstvollen österreichischen Architektin anlässlich ihres 100. Geburtstages eingerichtet worden, um Projekte im Bereich der Architektur bzw. Stadtplanung mit Schwerpunkt auf experimentelle Ansätze im Hinblick auf soziale Verbesserungen bzw. im Zusammenhang mit der Dynamik aktueller gesellschaftlicher Veränderungen durchführen zu können. Erwünscht sind Kooperationen mit Institutionen im internationalen Kontext, wie Planungsabteilungen, beispielhafte Projektträger, Bibliotheken, Archive, Universitäts-/Hochschulinstitute u. ä.

In der burgenländischen Kleinstadt Mattersburg hat sich in den letzten zwanzig Jahren - ähnlich wie in vielen Städten Europas - eine Shopping City samt Kinocenter am Stadtrand angesiedelt. Die raumplanerischen Folgen solcher Ansiedlungen, und deren architektonischen Besonderheiten werden Inhalt einer ca. einstündigen Führung/ Diskussion mit Klaus-Jürgen Bauer (Architekt) und Heinz Gerbl (Landschaftsarchitekt) sein.

Bogdan Bogdanovic - Architekt, Urbanist, surrealistischer Künstler und Literat, Hochschulprofessor sowie ehemaliger Bürgermeister von Belgrad - schuf von den 1950ern bis in die 1980er Jahre 20 Denkmäler gegen Krieg und Vernichtung, verteilt über das ganze ehemalige Jugoslawien. Das filmische Portait sieben ausgewählter Denkmäler - vom Memorial am jüdischen Friedhof der serbischen Hauptstadt Belgrad über die ‚Stadt der Toten‘ im bosnisch-herzegowinischen Mostar bis hin zum wohl bekanntesten Monument, jenem im ehemaligen Vernichtungslager im kroatischen Jasenovac - will zum Einen das bislang nicht dokumentierte architektonische Werk von Bogdan Bogdanovic in das öffentliche Bewusstsein Mitteleuropas zurückführen.

Stinform | Kapuvar (HU)

Filmvorführung

Der ARB startete im Jahr 2017 ein neues Programm namens STINFORM. Diese Abkürzung bedeutet: Small Towns in the Former Habsburgian Monarchy. An Urbanistik research programm by Architektur Raumburgenland. In Zeiten extrem hoher Bauproduktion bei gleichzeitig zunehmenden Leerständen und Verödungen in den Ortskernen wird ein neuer Blick auf die Potentiale dieser historischen Kleinstädte wichtiger.

Den ländlichen Raum könnte man als Blaupause für den Begriff Heimat bezeichnen. Die schöne Landschaft, das ländliche Brauchtum gelten als der Inbegriff des traditionell Vertrauten. Während das Landleben als Idylle dargestellt wird, ist es durch Landflucht, Braindrain, Zersiedelung, teure Infrastruktur und Niedergang der Nahversorgung in seinem ökonomischen Überleben gefährdet. Die Frage, die sich hier stellt, lautet: Können wir uns das Land als Lebensraum überhaut noch leisten?

Kommende Woche findet unter dem Titel "Ein Blick zurück, ein Schritt voraus." die öffentliche Präsentation von Entwürfen Studierender zur ehemaligen PÄDAK im Wolfgarten statt. Die Entwürfe sind im Rahmen der Lehrveranstaltung Großes Entwerfen am Institut für Denkmalpflege und Bauen im Bestand der TU Wien entstanden. Im Anschluss an die Präsentation findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.

Interessen an der Region Neusiedler See sind durchaus nicht alle gleich. Gemeinsames Interesse ist jedoch, den Naturraum Neusiedler See vor dem Ausverkauf zu schützen. Eine Initiative von Vertreter/innen aus Tourismus, Landwirtschaft (Weinbau), Umweltschutz, Interessenvertretungen sowie Politik, setzt sich für ein ausgewogenes Verhältnis von Natur-Schutz und Natur-Nutzung der gesamten Region Neusiedler See ein. Die Initiative Neusiedler See bringt der gesamten Region Vorteile.

Das Beste Haus 2018

Preisverleihung

Die s Bausparkasse schreibt in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt Österreich, dem Architekturzentrum Wien und unter Mitarbeit der regionalen Architekturinstitutionen Österreichs zum siebten Mal den Architekturpreis „Das beste Haus“ aus. Ziel des Preises ist, das beste Ein- oder Zweifamilienhaus jedes österreichischen Bundeslandes zu ermitteln und zu küren.

Die „Margarete Schütte-Lihotzky- Projektstipendien" sind zu Ehren der verdienstvollen österreichischen Architektin anlässlich ihres 100. Geburtstages eingerichtet worden, um Projekte im Bereich der Architektur bzw. Stadtplanung mit Schwerpunkt auf experimentelle Ansätze im Hinblick auf soziale Verbesserungen bzw. im Zusammenhang mit der Dynamik aktueller gesellschaftlicher Veränderungen durchführen zu können.

Die Intention des TISCHE-Programms ist es, jungen ArchitektInnen unmittelbar nach Abschluss ihrer Ausbildung die Gelegenheit zu geben, in einem kleineren, innovativen Architekturbüro bzw. in einer Institution im Ausland mit bereits gewissem internationalem Bekanntheitsgrad entsprechende künstlerische und berufliche Erfahrungen zu sammeln.

Jedes neue Haus verbraucht Grund und Boden, jede neue Straße zerschneidet die Landschaft, jeder neue Parkplatz versiegelt fruchtbare Erde, jedes weitere Auto verschärft den Klimawandel, jeder zusätzliche Gewerbepark reduziert den Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Nichts hat unsere Umwelt – von der Zersiedlung der Grünräume über die Erwärmung der Erdatmosphäre bis hin zum Verlust an Biodiversität – so in Mitleidenschaft gezogen wie unsere Siedlungstätigkeit und der damit verbundene Verkehr der letzten Jahrzehnte.

Bereits zum siebenten Mal werden die besten Häuser Österreichs gesucht. Auch heuer freuen wir uns wieder auf einen spannenden Wettbewerb mit interessanten Objekten! Was ist der Architekturpreis? "Das beste Haus"? Die s Bausparkasse schreibt in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt Österreich, dem Architekturzentrum Wien und unter Mitarbeit der regionalen Architekturinstitutionen Österreichs zum siebten Mal den Architekturpreis „Das beste Haus“ aus.

Günther Domenig (1934-2012) war in Österreich die herausragende Figur der steirischen Architektenlandschaft seit den 1960er Jahren. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen acht ausgewählte Bauten, die von dem österreichischen Bildermacher DAVID SCHREYER 2013 und 2014 besucht und fotografiert wurden.

Die Wettbewerbsaufgabe kann wie folgt beschrieben werden: Die Zweckmäßigkeit der Übersiedlung der Gemeindeverwaltung aus dem bestehenden Rathaus auf den Brunnenplatz soll untersucht werden. Es soll ein Gemeindezentrum, nach Vorgabe des beiliegenden Raum- und Funktionsprogramms entstehen. Das Gemeindeamt mit großem Sitzungssaal soll verwirklicht werden, Veranstaltungen wie z.B.: Gemeinderatssitzungen oder große Trauungen werden in diesen Räumlichkeiten durchgeführt.

Für ein belangloses Hochhaus opfert Wien den Welterbe-Status seines historischen Zentrums. Noch schwereren Schaden aber nimmt die Integrität der Stadtplanung an sich, zumal das Rathaus – assistiert von einer Handvoll dienstbarer Experten – mit immer absurderen Argumenten versucht, Fachöffentlichkeit und Bürger für dumm zu verkaufen. (Text: Reinhard Seiß)

Der Dombezirk

Österreich war 1995 war erstmals mit neun oberösterreichischen Programmpunkten bei dieser europäischen Idee vertreten. Eine österreichweite Beteiligung erfolgte ab 1998 - zunächst allerdings noch ohne Generalthema. 1999 wurde der Tag des Denkmals zum ersten Mal bundesweit unter dem Motto „Kirchliche Denkmalpflege in Österreich“ veranstaltet und konnte an seinem Start bereits über 20.000 BesucherInnen verzeichnen. Das Publikumsinteresse für den Tag des Denkmals steigt kontinuierlich und viele nutzen Jahr für Jahr diese Gelegenheit, ihre eigene kulturelle Umwelt unter einem anderen Blickwinkel kennen zu lernen und die eine oder andere neuen Erkenntnis darüber mit nach Hause zu nehmen.

Hochhaus in Eisenstadt

Der Tag des Denkmals ist der österreichische Beitrag zu den European Heritage Days. Dieser wird vom Bundesdenkmalamt organisiert und durchgeführt und findet alljährlich am letzten Sonntag im September bundesweit statt. Ziel ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, dieseserlebbar zu machen und Interesse für die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege zu wecken.

Bei seiner neunten Auslandsexkursion für die Arch+Ing-Akademie führt Stadtplaner Reinhard Seiß dieses Jahr durch Schweden. Im Zentrum steht die aktuelle Entwicklung Stockholms, das das ehrgeizige Ziel verfolgt, bis 2040 CO2-neutral zu sein – wofür auch Architektur, Stadterneuerung, Stadterweiterung und Verkehrsplanung ihren Beitrag zu leisten haben. Die Universitätsstadt Linköping wiederum präsentiert sich als Zukunftslabor für „Social Planning“ und demonstriert im Rahmen einer Internationalen Bauausstellung im September soziale, aber auch ökologische oder energetische Innovationen in einem eigens errichteten, modellhaften Quartier.